Ausstellung im Dorf Neukirchen

Die Ausstellung von Mai 2016 - Mai 2017 auf der Hochstraße 4 im Dorf Neukirchen ist für jedermann zu besichtigen. Im Schaufenster des ehemaligen Farbengeschäftes sind drei Werke aus Papiermasse der Bildhauerei Ines van der Ende zu jeder Tages-und Nachtzeit zu sehen. Im ehemaligen Farbengeschäft der Familie Quitschalle  sind nun Kunstwerke zu betrachten. 

"Walzing Matilda"
"Walzing Matilda"

"Es gibt so viele Möbel deren einzige Aufgabe es ist, zu dekorieren...

 

-Ich nehme das Negativ von einem Stück Raum ab und erhalte das Positiv."

 

Ines van der Ende ist studierte Bildhauerin und arbeitet seit 2002 plastisch mit Räumen und Raumsituationen. Die während ihres Stipendiums 2014 erstellten Werke päsentiert sie in der Hochstraße 4.

 

Mit den Gedanken zur gegenwärtigen Situation im Dorf Neukirchen stellt Ines van der Ende unter der Fragestellung " Was bleibt?" drei plastische Arbeiten mit dem Titel "Die Wände meines Egos" vor. Es geht ihr um den Umgang mit der Erinnerung: Gegenstände oder auch Häuser rufen unsere Erinnerungen wach, sie erzeugen eine schwer zu beschreibende Wehmut, erschaffen Leerraum. Diesen Leerraum wahrzunehmen und ihn als Zwischenzustand auszuhalten und zu füllen, ist die Aufforderung dieser Ausstellung und läd ein, einen Moment inne zu halten und zu verweilen. 

Als Bildhauerin beschäftigt mich der Raum in seinen unterschiedlichen Qualitäten

 

So, wie ich mich als Betrachterin in einen Raum stelle, stelle oder lege ich mich in eine Skulptur, um sie zu begreifen. Ich stehe in diesem Raum und nehme ihn wahr. Ich entdecke die Beschaffenheit des Materials, der Komposition, des Zusammenspiels oder der Dissonanzen.  

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